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IVG Immobilien kaufen


14.05.2008
HSH Nordbank AG

Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der HSH Nordbank AG, Stefan Goronczy, rät unverändert zum Kauf der IVG Immobilien-Aktie (ISIN DE0006205701 / WKN 620570).

IVG habe ein schwaches Quartalsergebnis präsentiert, das von den Folgen der Kreditkrise auf die Immobilienmärkte beeinflusst gewesen sei. Statt Zuschreibungen wie im Vorjahr würden nun Marktwertminderungen bei Londoner und deutschen Immobilien belasten. Bei Letzteren seien aber nicht Markteinflüsse ursächlich gewesen, sondern der Abzug aktivierter Transaktionskosten aus den Portfolioakquisitionen. Durch den Bestandsaufbau hätten sich die Mieteinnahmen verdoppelt, und die Gesamtleistung sei um 11% auf 230 Mio. EUR gestiegen.

Wegen der Wertminderungen von 45 Mio. EUR., wovon 20 Mio. EUR in London angefallen seien, sowie höherer Aufwendungen für Projekte und für die Emission des REITs und des Verkaufs der Kavernen sei das EBIT um 22% auf 102 Mio. EUR gesunken. Nicht zuletzt durch die investitionsbedingt höheren Zinsen sei das Konzernergebnis von 71 auf 12 Mio. EUR gefallen. Während die Investmentsparte unter Marktwertänderungen gelitten habe, habe die Projektentwicklung von einer Zuschreibung nach Fertigstellung eines Objekts in London profitiert. Das Sparten-EBIT sei auf 66 Mio. EUR gestiegen und habe die Erwartungen der Analysten übertroffen. Die Bereiche Fonds und Kavernen hätten diesen weitgehend entsprochen.


Um die Skepsis der Investoren abzubauen, habe IVG Ertragsprognosen für 2008 vorgelegt. So würden ein EBIT zwischen 365 und 400 Mio. EUR und ein Konzerngewinn von 90 bis 100 Mio. EUR angestrebt. Darin seien weder der Kavernenverkauf noch Marktwertänderungen enthalten. Beides dürfte den Gewinn aber maßgeblich beeinflussen. Die Analysten würden davon ausgehen, dass weitere Abwertungen in London und Paris folgen würden und würden daher ihre Ertragserwartungen senken.

Dies würden die Analysten auch für das Fondsgeschäft unterstellen, wo sie leicht erhöhten Margendruck sehen würden. Nur für die Projektentwicklung würden die Analysten die Schätzungen anheben. Insgesamt würden sie nun mit einem EBIT von 415 Mio. EUR und einem Konzerngewinn von 140 Mio. EUR rechnen, weil sie noch mit Verkaufsgewinnen aus der Portfoliobereinigung rechnen würden. Auf die Aktionäre dürfte ein Gewinn von 106 Mio. EUR entfallen. Spätestens ab 2010 würden wieder deutlich höhere Gewinne winken.

Mit der jüngsten Kursstabilisierung dürfte das Anlegervertrauen langsam zurückkehren. Die Analysten würden die Aktie nach wie vor für unterbewertet halten, obgleich sie ihre Gewinnerwartungen für 2008 gesenkt hätten.

Die Analysten der HSH Nordbank AG ermitteln nach ihrem EVA®-Modell einen Fair Value von 28,25 EUR und bekräftigen daher ihr "kaufen"-Rating für die IVG Immobilien-Aktie. Ihr Kursziel seien 28,25 EUR. Das Anlagerisiko bleibe hoch. (Analyse vom 13.05.2008) (14.05.2008/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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